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Iven-Agßen-Schule



Was ist bisher geschehen?

Im Rahmen des Schulbausanierungsprogramms der Stadt Husum wurde für die Iven-Agßen-Schule
ein 3-zügiger Neubau beschlossen und vom Land Schleswig-Holstein auch genehmigt.

Es folgte ein Architekten-Wettbewerb und die Vergabe des Auftrages an ein Karlsruher Büro.

Im Herbst 2005 befand sich der Neubau in der Planungsphase, als das Stadtverodnetenkollegium mit großer Mehrheit einen Stopp und neue Beratungen beschloß.
Die neu bekannt gewordenen Schülerzahlen ergaben, dass die Iven-Agßen-Schule ab 2011 nur noch 2-zügig sein wird.

Zum wiederholten Mal wurde beraten. Und in dem Zusammenhang wurde auch wieder der Sanierungsaufwand für das alte Schulgebäude ermittelt.

Aber auch für eine 2-zügige Schule stellte sich der Neubau als die bessere Variante heraus.

So beschloß das Stadtverordenetenkollegium im Juni die Iven-Agßen-Schule als 2-zügigen Neubau zu erstellen.
Die Sporthalle soll als 2-Feldhalle mit je zwei Umkleiden für Jungen und Mädchen errichtet werden. Für den Spielmannszug
wird ein Jugendraum mit eingeplant.
Für die größere Variante der Sporthalle und den Jugendraum wird es keine Zuschüsse seitens des Landes geben.

Oktober 2006 - Der Landrat verlangt als genehmigende Behörde eine detailierte Kostenrechnung für die Sanierung des Altbaus.

Und wieder kommt es zu Verzögerungen, da die Verwaltung der Stadt Husum die Kosten für das Gutachten nicht übernehmen will.

Ist eine in die Zukunft gerichtete Entscheidung nur anhand der Kosten zwischen Sanierung oder Neubau zu treffen?

Ganz wichtige Faktoren, die nicht in Euro zu beziffern sind, sind unbedingt zu berücksichtigen:

  • Ein sanierter Altbau bleibt ein Altbau, der modernen pädagogischen Ansprüchen nur bedingt genügt!
  • Das Gelände der alten Schule läßt keinerlei Erweiterungen zu, z. B. für eine Mensa, die für eine
    Ganztagsschule notwendig wäre, oder die Erweiterung zu einer 6-jährigen Grundschule
  • Es fehlt am alten Standort ein Sportplatz
  • Ein Neubau ist wirtschaftlicher zu beheizen, zu reinigen etc..

November 2006 -Und immer noch keine Entscheidung in Sachen Iven-Agßen-Schule!
Aber wieder neue Erkenntnisse, die es zu berücksichtigen gilt. Die Landesregierung hat im Gesetzentwurf zum neuen Schulgesetz (letzte Lesung soll im Februar 2007 sein) festgelegt, dass Haupt- und Realschulen zu Regionalschule zusammengefasst werden müssen.

Das hat zunächst keine Auswirkungen für unsere Grundschulen. Wenn man jedoch die Schulen unserer Nachbargemeinden mit in die Betrachtung einbezieht, stellt man fest, dass die Hauptschulen in Mildstedt und Hattstedt nicht alleine weiterbestehen können. Eine Orientierung in Richtung Husum erscheint wahrscheinlich.

Wir werden uns mit der Schulraumsituation neu befassen müssen, sobald das Gesetz verabschiedet ist und die notwendigen Daten zur Verfügung stehen.